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Nachhaltige Beschaffung im öffentlichen Sektor beginnt oft im Verborgenen – bei der indirekten Beschaffung von Büromaterial, IT-Ausstattung oder Dienstleistungen. Der Bericht von Natalia Parmenova zeigt: Trotz regulatorischer Vorgaben wie der EU-Initiative Green Public Procurement oder des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes fällt die Umsetzung in der Praxis schwer. Hürden sind dezentrale Bestellungen, fragmentierte Lieferantenlandschaften, komplexe Vergaberegeln und fehlende digitale Unterstützung.

Erfolgreich ist Nachhaltigkeit, wenn sie systemisch verankert wird: nachhaltige Produkte in Katalogen und Rahmenverträgen, klare Governance-Strukturen sowie digitale Beschaffungssysteme mit Echtzeit-Validierung und GuidedBuying-Prinzipien erleichtern umweltfreundliche und regelkonforme Entscheidungen. Ein Praxisbeispiel einer technischen Hochschule zeigt, wie durch eine zentrale digitale Plattform und die Integration in SAP indirekte Beschaffung nachhaltig, transparent und effizient gestaltet werden kann. 

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